Legt ACTA ed acta

Bild: CC-BY 2.5 http://stopp-acta.info/

Gestern hat eine Delegation der EU das umstrittene Anti-Piraterie-Abkommen (ACTA) unterzeichnet.

Dennoch besteht noch Hoffnung, denn das EU-Parlament und die nationalen Parlamente können das ACTA-Abkommen noch ablehnen.

Daher ruft der „Digitale Gesellschaft e.V,“ dazu auf EU-Abgeordnete an ihre Verantwortung zu erinnern, sich für unsere Bürgerrechte und den europäischen Binnenmarkt einzusetzen und mit “Nein” zu stimmen.

Detaillierte Informationen dazu bietet eine kleine Mitmach-Kampagne und eine Broschüre.

Freie Meinung: Öl-Embargo der EU gegen den Iran

Die EU macht es jetzt den USA nach und verhängt ebenfalls ein Importverbot für iranisches Öl.
Das europäische Öl-Embargo soll zum 01. Juli in Kraft treten.

Doch leider wird die EU damit das angepeilte Ziel, den Iran wieder an den Verhandlungstisch zu zwingen nicht erreichen.
Im Gegenteil, die EU-Staaten werden sich damit nur selber das Leben schwer machen.

Solche Muskelspiele sind gerade zu den Zeiten der Euro-Kriese gar höchst gefährlich.
So profitieren gerade die Griechen vom iranischen Öl, da diese zur Zeit Sonderkonditionen aus Teheran erhalten.
Wer wird die hochverschuldeten Griechen künftig mit bezahlbarem Öl versorgen?

Zwar sind die Auswirkungen auf dem europäischen Ölmarkt zurzeit eher gering einzuschätzen, aber was passiert, wenn die Straße von Hormus blockiert wird.

Ich denke zwar nicht, dass die Iraner diesen Schritt gehen werden, aber wer verspricht mir, dass die nächsten Mienen die dort hochgehen, nicht von den USA dort als Vorwand für eine Invasion gegen den Iran, dort platziert wurden. Weiterlesen »

“Dieser Sicherheitsapparat bekommt, was er sich immer gewünscht hat”

Transkript: Isabel Schayani – Tagesthemen

Innenminister Friedrich hat die Neonazi-Datei als wichtigen Meilenstein im Kampf gegen rechte Gewalt bezeichnet. Das ist aber kein Meilenstein, das ist höchstens Schotter, oder Streusalz für die Augen. Ich sag ihnen auch warum.

Da leben drei braune Terroristen jahrelang gleich nebenan im Untergrund. Umgeben von Neonazi-Größen und vor allem von V-Leuten. Waren polizeilich bekannt und gegen sie wurde ermittelt. Also alles andere als Schläfer. Und was passiert jetzt? Wir bekommen eine Neonazi-Datei.

Da ziehen Jahr um Jahr mindestens zwei braune Terroristen durchs Land und bringen eine Polizistin und einen Einwanderer nach dem anderen um. Zehn Menschenleben waren das und was passiert nun? Es werden mehr Daten ausgetauscht. Und da erkennen Polizei und Verfassungsschutz bei diesen zehn Morden keine Serie, geschweige denn dass sie einen der Mörder festnehmen. Und was passiert?

Dieser Sicherheitsapparat – eben noch versagt – bekommt das, was er sich immer gewünscht hat: noch mehr Vorratsdatenspeicherung.

Irgendwelche Rücktritte? Nö.

Nennenswerte personelle Konsequenzen? Nö.

Wurden Landesämter für Verfassungsschutz geschlossen oder reformiert? Nö.

Wenn die Sicherheitsbehörden ihr rechtsextremes Problem nicht richtig lösen, dann produziert das System wieder denselben Fehler. Und vor Ort, z.B. in Berlin-Schöneweide, müssen sie viel genauer hinschauen. Die Neonazis direkt ansprechen. Sonst wissen die Rechtsextremen, dass nichts passiert. Und sie breiten sich aus. Und dann setzen sie die Meilensteine.

[Quelle: http://annalist.noblogs.org] [Video zum Kommentar]

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Stop Online Piracy Act (SOPA)

Der Stop Online Piracy Act (SOPA), auch bekannt unter dem Kürzel H.R. 3261, ist ein Gesetzentwurf, der am 26. Oktober 2011 im US-amerikanischen Repräsentantenhaus vom Abgeordneten Lamar S. Smith (R-TX) und einer Gruppe von 12 Unterstützern eingebracht wurde. Das Gesetz soll es amerikanischen Urheberrechtsinhabern ermöglichen, die Verbreitung urheberrechtlich geschützter Inhalte wirksam zu verhindern. Das geplante Gesetz wird zur Zeit im Justizausschuss des Repräsentantenhauses beraten und baut auf Gesetzen bzw. Gesetzesvorhaben aus dem Jahr 2008 und 2011 auf (PRO-IP act und PROTECT IP act (PIPA)) [Quelle: wikipedia.org]

Doch die eigentlichen Macher hinter SOPA sind die Branchenverbände der Unterhaltungsindustrie, denen Firmen wie Sony, Warner oder Universal angehören. [Quelle: spiegel.de]

Jetzt schaltet sich sogar Wikipedia in die Debatte ein und schaltet die englischsprachige Ausgabe von Wikipedia.org von Mittwoch 6:00 Uhr (MEZ) für 24 Stunden ab.

Wikipedia sieht bei einer Verabschiedung der Gesetze “verheerende Folgen für das freie und offene Web”. [Quelle: tagesschau.de]

Wesentliche weitere Probleme hat Michael Geist, Inhaber des Forschungslehrstuhls für Internet und E-Commerce-Recht an der Universität Ottawa, zusammengefasst. Vor allem weist er auf die Nationalisierung des Internets durch eine Gesetzgebung hin, die Domainendungen wie .com, .net und .org “domestic” nennt und entsprechende Ansprüche daraus ableitet und die ARIN für US-amerikanisch weil in den USA beheimatet hält. [Quelle: netzpolitik.org]

Neben Wikipedia haben auch weitere Organisationen angekündigt Ihre Webseiten abzuschalten, so beteiligen sich auch Reddit, Mozilla, Boing Boing und Greenpeace an dem Protest. Weiterlesen »

Adblock Plus – es hat sich ausgeBlockt!

Viele Internetnutzer fühlen sich von der aufdringlichen Masse an Werbung im Internet gestört.
So verwundert es auch nicht, dass die Erweiterung für Firefox von rund 14 Millionen Nutzern genutzt wird.
Damit gehört Adblock Plus mit abstand zu den beliebtesten Erweiterungen für Firefox.

Wenn man hinter die Kulissen von Adblock Plus schaut, dürfte dieser Schritt nicht allzu verwundern.
Denn Adblock Plus ist schon seit Längerem kein Freizeit-Projekt mehr.
Der Werbeblocker ist Teil der Eyeo GmbH.

Mit der neuen Maßnahme soll versucht werden, das Projekt auch gewinnträchtig zu machen.

So sollen Webseitenbetreiber für einen Eintrag in die Ausnahmeliste Geld bezahlen.

Das unverschämte für die Nutzer ist, dass die Ausnahmeliste vorab aktiviert worden ist.

Zwar kann diese Einstellung entfernt werden, doch es sollte die Aufmerksamkeit erregen, sich Gedanken für eine besserer und wirklich freie Alternative zu machen.

Einstellung rückgängig machen:
Filtereinstellungen/ links unten „Einige nicht aufdringliche Werbung zulassen“ Häkchen entfernen. Weiterlesen »

Keinen Anschluss unter diesem Umzug

Umzüge scheinen leider ein heikles Thema für einige Telefon- und Internetanbieter zu sein.

So habe ich es nicht nur allzu oft in meiner 3 jährigen Tätigkeit bei einem regionalen Anbieter in Köln miterleben dürfen, so ließt man auch sehr viel in Magazinen und Zeitungen darüber.

In den meisten Fällen musste ich aber über solche Reklamationen eher schmunzeln, egal ob man diese im Arbeitsalltag erlebte oder einfach beim durchlesen der Artikel in den Magazinen/Zeitungen.

In einigen Fällen ist der Kunde nicht ganz unbeteiligt, auch wenn dieser es nicht wahrhaben will.

So werden gerne falsche Adressdaten oder verkehrte Vormieterdaten übermittelt.

Gerne kommt es auch vor, dass der Kunde sich nur einige Tage vor seinem Umzug bei seinem Anbieter meldet (sehr beliebt ist auch erst danach) und seinen Umzug mitteilen möchte.

Dass eine Umzugsmeldung gerade, wenn diese nicht vom Magenta (fast) -Monopolisten beauftragt wird, leider über diesen in Auftrag geben werden muss, ist vielen nicht bekannt … und das kann gerne mal ein paar Wochen dauern.

Damit der Umzug dennoch schnellst möglichst beauftragt werden kann, ist es ratsam die Vormieterdaten zu kennen und noch besser ist es, wenn dieser schon bei seinem Anbieter gewesen ist.

Doch leider hapert die Umzugsbearbeitung auch in manchen Fällen an Unaufmerksamkeiten oder anderen mysteriösen Dingen des Anbieters und alles geht schief.

So leider jetzt bei mir geschehen. Weiterlesen »

Der Castor rollt wieder

Gerade in diesem Jahr wurde die Debatte um Kernenergie wieder laut.Vor allem die Katastrophe in Fukushima (Japan) hat wieder bewiesen, dass die Kernenergie eine Risikotechnologie ist.

Dennoch geniert sich die Bundesregierung nicht auch in diesem Jahr wieder den Castor rollen zu lassen.

Für alle, die leider nicht bei den Demonstrationen dabei sein können oder sich noch etwas informieren möchten, habe ich einige interessante Links zusammengefasst:

Link-Tipp: Die Anti-Terror-Lüge

Einen sehr interessanten Bericht über die Einschränkung unserer Grundrechte im Zeichen der Sicherheit, findet Ihr auf gutjahr.biz.

Vorratsdatenspeicherung, Bundestrojaner, Anti-Terror-Gesetze. Noch nie in der Geschichte der Bundesrepublik gab es einen solchen Raubbau an Bürgerrechten. Ein Blick in die Statistik bringt Erstaunliches zutage: Die sog. „Anti-Terror-Gesetze“ werden für alles Mögliche benutzt, selten aber zur Bekämpfung von Terroristen.

Weiterlesen auf gutjahr.biz

Facebook, was weißt du über mich?

Jede Bürgerin und jeder Bürger hat ein Recht darauf zu erfahren, welche Daten von ihr oder ihm gespeichert werden. Dies gilt nicht nur für staatliche Stellen, sondern selbstverständlich auch gegenüber Unternehmen. Wir erklären dir hier, wie du von Facebook verlangen kannst, dir deine gespeicherten Daten zur Verfügung zu stellen.

In den letzten Monaten wurde viel diskutiert über das datenhungrige soziale Netzwerk Facebook. Diese Diskussion ist notwendig, denn so bereichernd und positiv Facebook für die Kommunikation ist, so bedenklich ist doch die Datensammelwut dieses Unternehmens.

Hier findest du eine Möglichkeit, Druck auf Facebook auszuüben: Mach von deinem Recht Gebrauch und fordere deine personenbezogenen Daten an! Du wirst dich wundern, was Facebook alles über dich weiß. Neben Daten zu Statutsmeldungen, Verlinkungen und Likebuttons werden auch Chatverläufe und Informationen zu deinen Freundinnen und Freunden gespeichert. Facebook zeichnet so ein erschreckend detailliertes Bild deiner Identität im Netzwerk auf.

Bis zu 1000 Seiten gesammelter Daten

Nach der europäischen Datenschutzrichtlinie hat jeder Mensch das Recht, eine Kopie der Daten zu bekommen, die ein Unternehmen über ihn oder sie speichert. Das gilt natürlich auch für deine Daten bei Facebook. Da das Unternehmen seine Europazentrale in Irland hat, besitzt du automatisch einen Vertrag mit “Facebook Ireland Ltd”. Du kannst dich somit auf europäische Datenschutzbestimmungen berufen.

Auch wer nur kurz bei Facebook angemeldet war und die Seite selten nutzt, wird sich über die Menge der Daten wundern. Schnell kommen da etwa 1000 Seiten an Logindaten, Daten zu geposteten Statusmeldungen, Verlinkungen und Likebuttons zusammen, wie ein Beispiel aus Österreich jüngst zeigte. Es handelt sich dabei nicht nur um Daten, die du selbst bei Facebook hinterlegt hast, sondern auch um Daten, die andere Nutzerinnen und Nutzer über dich eingestellt haben. Hierzu zählen die synchronisierten Adressverzeichnisse oder das “taggen” (markieren) von Personen auf Bildern und Orten. Weiterlesen »

Auf die Voreinstellung kommt es an

Viele kennen das Problem: Gerade hat man sich bei einem Sozialen Netzwerk angemeldet oder ein neues Smartphone gekauft und möchte am liebsten sofort loslegen. Doch es gibt noch so viel einzurichten. Auch um die Datenschutzeinstellungen muss man sich kümmern. Irgendwie lästig. Aber lässt man es, gibt man mehr von sich preis als einem lieb ist.

Warum ist das so? Bei den Voreinstellungen nehmen die Unternehmen keine Rücksicht auf den Datenschutz. Denn mit Nutzerdaten verdienen sie Geld. Um die Einstellungen zu ändern, muss man wissen wie. So wird Datenschutz zu einem Privileg für Experten.

Eine Lösungsmöglichkeit bietet das Prinzip “Privacy-by-Default”. Demnach müssen alle Produkte und Dienstleistungen bei ihrer Auslieferung oder ihrer ersten Inanspruchnahme datenschutzfreundlich voreingestellt sein. Standardmäßig dürfen nur so viele Daten erfasst, verarbeitet und weiter gegeben werden, wie für die Nutzung unbedingt erforderlich ist. Es handelt sich bei diesem Prinzip nicht um eine Bevormundung der Nutzer, sondern schafft erst echte Wahlfreiheit.

Mehr Datenschutz bedeutet weniger Stress im digitalen Leben. Auch erfahrene Verbraucher können neue Produkte und Dienste entspannter nutzen. Sie müssen nicht immer die Sorge im Hinterkopf haben, dass sie eine Entwicklung oder ein neues Feature verpassen und plötzlich Daten gegen ihren Willen verwendet und verbreitet werden.

Um das zu erreichen, haben wir eine Online-Petition auf den Weg gebracht. Machen Sie mit!

[Quelle: vzbv.de]

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