Kategorienarchiv: Datenschutz

Alle Berichte von Demonstrare.de zum Thema “Datenschutz”

our-policy.org fordert Abstimmung über Facebooks Datenschutz- und Privatsphärenrichtlinien

Die Wiener Studenten und Facebook-Ankläger von europe-v-facebook.org präsentieren in einer Stellungnahme eine Aktion, die dem US-Unternehmen wenig schmecken dürfte: Unter www.our-policy.org findet sich ein Aufruf, die soeben erst veröffentlichten Änderungen der Datenschutz- und Privatsphärenrichtlinien mit dem Satz:

Ich widerspreche den Änderungen und will über die Forderungen auf www.our-policy.org abstimmen.

Link zu Facebooks Datenverwendungsrichtlinien

Kritisiert wird vor allem, dass sich Facebook als “Controller” der Daten aller Nutzer bezeichnet, was von dem Aktionsbündnis als Enteignung der User betrachtet wird.

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Wer austeilen will, muss auch einstecken können!

Unter dem Motto „BILD für alle“ plant der Springer-Konzern am 23. Juni 2012,  anlässlich des 60-jährigen Bestehens der BILD-“Zeitung“, allen 41 Millionen deutschen Haushalten eine Gratis-Ausgabe zu liefern.

Doch wir wollen dieses Blatt nicht einmal geschenkt haben, deshalb wehren wir uns.

Nur mit einem Schreiben an den Springer-Verlag kann man einer Zustellung der Zeitung rechtswirksam widersprechen. Das Ziel unserer Initiative ist es, dass dies massenhaft geschieht, um den logistischen Aufwand dieser Propagandaaktion zu erhöhen und darüber hinaus die Auflage der BILD-“Zeitung“ und damit ihre Einnahmen durch Werbeanzeigen zu drücken.

 

Doch das ist nicht alles: Wir wollen wieder eine öffentliche Diskussion über die Machenschaften der BILD und des Springer-Verlages anstoßen. Es darf nicht dabei bleiben, nur der Zustellung zu widersprechen. Es gilt mit kreativen Aktionen und inhaltlicher Konfrontation der BILD, ihrer Methode und Weltanschauung entgegen zu treten. Weiterlesen »

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Online-Petition an Bundestag: Jetzt gegen ACTA unterzeichnen!

Bild: Simon Stützer - CC-BY

Nach den Großdemonstrationen gegen ACTA im Februar hat Herbert Bredthauer eine Online-Petition »Urheberrecht – Aussetzen der Ratifizierung von ACTA« an den Bundestag initiiert. Bis zum 22. März werden noch 12.000 Unterschriften benötigt. Nur bei 50.000 Unterzeichnern wird die Petition auch im Bundestag angehört. Die Piratenpartei unterstützt die Beschwerde und ruft ihrerseits alle Bürger zur Mithilfe auf.

»Mit den europaweiten Demonstrationen haben die Bürger den ersten Schritt bereits geschafft: ACTA wurde von der Bundesregierung auf Eis gelegt und wird derzeit vom Europäischen Gerichtshof auf Übereinstimmung mit dem EU-Recht geprüft«, so Sebastian Nerz, Bundesvorsitzender der Piratenpartei Deutschland. »Doch es ist zu früh, sich zurückzulehnen. Der Widerstand muss weitergehen. Deshalb freuen auch wir uns über viele Unterstützer der Petition.«

Nach Ansicht der Piratenpartei muss das Urheberrecht überarbeitet werden, um zeitgemäße Lösungen für den Ausgleich zwischen den Interessen von Nutzern und Künstlern zu schaffen. ACTA in der derzeitigen Form sei, so die Piraten, jedoch der falsche Weg.

öffentliche ACTA Petition

[Quelle: piratenpartei.de]

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Legt ACTA ed acta

Bild: CC-BY 2.5 http://stopp-acta.info/

Gestern hat eine Delegation der EU das umstrittene Anti-Piraterie-Abkommen (ACTA) unterzeichnet.

Dennoch besteht noch Hoffnung, denn das EU-Parlament und die nationalen Parlamente können das ACTA-Abkommen noch ablehnen.

Daher ruft der „Digitale Gesellschaft e.V,“ dazu auf EU-Abgeordnete an ihre Verantwortung zu erinnern, sich für unsere Bürgerrechte und den europäischen Binnenmarkt einzusetzen und mit “Nein” zu stimmen.

Detaillierte Informationen dazu bietet eine kleine Mitmach-Kampagne und eine Broschüre.

Informationen zu ACTA von netzpolitik.org:

Ein kleiner Einstieg in ACTA

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“Dieser Sicherheitsapparat bekommt, was er sich immer gewünscht hat”

Transkript: Isabel Schayani – Tagesthemen

Innenminister Friedrich hat die Neonazi-Datei als wichtigen Meilenstein im Kampf gegen rechte Gewalt bezeichnet. Das ist aber kein Meilenstein, das ist höchstens Schotter, oder Streusalz für die Augen. Ich sag ihnen auch warum.

Da leben drei braune Terroristen jahrelang gleich nebenan im Untergrund. Umgeben von Neonazi-Größen und vor allem von V-Leuten. Waren polizeilich bekannt und gegen sie wurde ermittelt. Also alles andere als Schläfer. Und was passiert jetzt? Wir bekommen eine Neonazi-Datei.

Da ziehen Jahr um Jahr mindestens zwei braune Terroristen durchs Land und bringen eine Polizistin und einen Einwanderer nach dem anderen um. Zehn Menschenleben waren das und was passiert nun? Es werden mehr Daten ausgetauscht. Und da erkennen Polizei und Verfassungsschutz bei diesen zehn Morden keine Serie, geschweige denn dass sie einen der Mörder festnehmen. Und was passiert?

Dieser Sicherheitsapparat – eben noch versagt – bekommt das, was er sich immer gewünscht hat: noch mehr Vorratsdatenspeicherung.

Irgendwelche Rücktritte? Nö.

Nennenswerte personelle Konsequenzen? Nö.

Wurden Landesämter für Verfassungsschutz geschlossen oder reformiert? Nö.

Wenn die Sicherheitsbehörden ihr rechtsextremes Problem nicht richtig lösen, dann produziert das System wieder denselben Fehler. Und vor Ort, z.B. in Berlin-Schöneweide, müssen sie viel genauer hinschauen. Die Neonazis direkt ansprechen. Sonst wissen die Rechtsextremen, dass nichts passiert. Und sie breiten sich aus. Und dann setzen sie die Meilensteine.

[Quelle: http://annalist.noblogs.org] [Video zum Kommentar]

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Stop Online Piracy Act (SOPA)

Der Stop Online Piracy Act (SOPA), auch bekannt unter dem Kürzel H.R. 3261, ist ein Gesetzentwurf, der am 26. Oktober 2011 im US-amerikanischen Repräsentantenhaus vom Abgeordneten Lamar S. Smith (R-TX) und einer Gruppe von 12 Unterstützern eingebracht wurde. Das Gesetz soll es amerikanischen Urheberrechtsinhabern ermöglichen, die Verbreitung urheberrechtlich geschützter Inhalte wirksam zu verhindern. Das geplante Gesetz wird zur Zeit im Justizausschuss des Repräsentantenhauses beraten und baut auf Gesetzen bzw. Gesetzesvorhaben aus dem Jahr 2008 und 2011 auf (PRO-IP act und PROTECT IP act (PIPA)) [Quelle: wikipedia.org]

Doch die eigentlichen Macher hinter SOPA sind die Branchenverbände der Unterhaltungsindustrie, denen Firmen wie Sony, Warner oder Universal angehören. [Quelle: spiegel.de]

Jetzt schaltet sich sogar Wikipedia in die Debatte ein und schaltet die englischsprachige Ausgabe von Wikipedia.org von Mittwoch 6:00 Uhr (MEZ) für 24 Stunden ab.

Wikipedia sieht bei einer Verabschiedung der Gesetze “verheerende Folgen für das freie und offene Web”. [Quelle: tagesschau.de]

Wesentliche weitere Probleme hat Michael Geist, Inhaber des Forschungslehrstuhls für Internet und E-Commerce-Recht an der Universität Ottawa, zusammengefasst. Vor allem weist er auf die Nationalisierung des Internets durch eine Gesetzgebung hin, die Domainendungen wie .com, .net und .org “domestic” nennt und entsprechende Ansprüche daraus ableitet und die ARIN für US-amerikanisch weil in den USA beheimatet hält. [Quelle: netzpolitik.org]

Neben Wikipedia haben auch weitere Organisationen angekündigt Ihre Webseiten abzuschalten, so beteiligen sich auch Reddit, Mozilla, Boing Boing und Greenpeace an dem Protest. Weiterlesen »

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Adblock Plus – es hat sich ausgeBlockt!

Viele Internetnutzer fühlen sich von der aufdringlichen Masse an Werbung im Internet gestört.
So verwundert es auch nicht, dass die Erweiterung für Firefox von rund 14 Millionen Nutzern genutzt wird.
Damit gehört Adblock Plus mit abstand zu den beliebtesten Erweiterungen für Firefox.

Wenn man hinter die Kulissen von Adblock Plus schaut, dürfte dieser Schritt nicht allzu verwundern.
Denn Adblock Plus ist schon seit Längerem kein Freizeit-Projekt mehr.
Der Werbeblocker ist Teil der Eyeo GmbH.

Mit der neuen Maßnahme soll versucht werden, das Projekt auch gewinnträchtig zu machen.

So sollen Webseitenbetreiber für einen Eintrag in die Ausnahmeliste Geld bezahlen.

Das unverschämte für die Nutzer ist, dass die Ausnahmeliste vorab aktiviert worden ist.

Zwar kann diese Einstellung entfernt werden, doch es sollte die Aufmerksamkeit erregen, sich Gedanken für eine besserer und wirklich freie Alternative zu machen.

Einstellung rückgängig machen:
Filtereinstellungen/ links unten „Einige nicht aufdringliche Werbung zulassen“ Häkchen entfernen. Weiterlesen »

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Link-Tipp: Die Anti-Terror-Lüge

Einen sehr interessanten Bericht über die Einschränkung unserer Grundrechte im Zeichen der Sicherheit, findet Ihr auf gutjahr.biz.

Vorratsdatenspeicherung, Bundestrojaner, Anti-Terror-Gesetze. Noch nie in der Geschichte der Bundesrepublik gab es einen solchen Raubbau an Bürgerrechten. Ein Blick in die Statistik bringt Erstaunliches zutage: Die sog. „Anti-Terror-Gesetze“ werden für alles Mögliche benutzt, selten aber zur Bekämpfung von Terroristen.

Weiterlesen auf gutjahr.biz

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Facebook, was weißt du über mich?

Jede Bürgerin und jeder Bürger hat ein Recht darauf zu erfahren, welche Daten von ihr oder ihm gespeichert werden. Dies gilt nicht nur für staatliche Stellen, sondern selbstverständlich auch gegenüber Unternehmen. Wir erklären dir hier, wie du von Facebook verlangen kannst, dir deine gespeicherten Daten zur Verfügung zu stellen.

In den letzten Monaten wurde viel diskutiert über das datenhungrige soziale Netzwerk Facebook. Diese Diskussion ist notwendig, denn so bereichernd und positiv Facebook für die Kommunikation ist, so bedenklich ist doch die Datensammelwut dieses Unternehmens.

Hier findest du eine Möglichkeit, Druck auf Facebook auszuüben: Mach von deinem Recht Gebrauch und fordere deine personenbezogenen Daten an! Du wirst dich wundern, was Facebook alles über dich weiß. Neben Daten zu Statutsmeldungen, Verlinkungen und Likebuttons werden auch Chatverläufe und Informationen zu deinen Freundinnen und Freunden gespeichert. Facebook zeichnet so ein erschreckend detailliertes Bild deiner Identität im Netzwerk auf.

Bis zu 1000 Seiten gesammelter Daten

Nach der europäischen Datenschutzrichtlinie hat jeder Mensch das Recht, eine Kopie der Daten zu bekommen, die ein Unternehmen über ihn oder sie speichert. Das gilt natürlich auch für deine Daten bei Facebook. Da das Unternehmen seine Europazentrale in Irland hat, besitzt du automatisch einen Vertrag mit “Facebook Ireland Ltd”. Du kannst dich somit auf europäische Datenschutzbestimmungen berufen.

Auch wer nur kurz bei Facebook angemeldet war und die Seite selten nutzt, wird sich über die Menge der Daten wundern. Schnell kommen da etwa 1000 Seiten an Logindaten, Daten zu geposteten Statusmeldungen, Verlinkungen und Likebuttons zusammen, wie ein Beispiel aus Österreich jüngst zeigte. Es handelt sich dabei nicht nur um Daten, die du selbst bei Facebook hinterlegt hast, sondern auch um Daten, die andere Nutzerinnen und Nutzer über dich eingestellt haben. Hierzu zählen die synchronisierten Adressverzeichnisse oder das “taggen” (markieren) von Personen auf Bildern und Orten. Weiterlesen »

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Auf die Voreinstellung kommt es an

Viele kennen das Problem: Gerade hat man sich bei einem Sozialen Netzwerk angemeldet oder ein neues Smartphone gekauft und möchte am liebsten sofort loslegen. Doch es gibt noch so viel einzurichten. Auch um die Datenschutzeinstellungen muss man sich kümmern. Irgendwie lästig. Aber lässt man es, gibt man mehr von sich preis als einem lieb ist.

Warum ist das so? Bei den Voreinstellungen nehmen die Unternehmen keine Rücksicht auf den Datenschutz. Denn mit Nutzerdaten verdienen sie Geld. Um die Einstellungen zu ändern, muss man wissen wie. So wird Datenschutz zu einem Privileg für Experten.

Eine Lösungsmöglichkeit bietet das Prinzip “Privacy-by-Default”. Demnach müssen alle Produkte und Dienstleistungen bei ihrer Auslieferung oder ihrer ersten Inanspruchnahme datenschutzfreundlich voreingestellt sein. Standardmäßig dürfen nur so viele Daten erfasst, verarbeitet und weiter gegeben werden, wie für die Nutzung unbedingt erforderlich ist. Es handelt sich bei diesem Prinzip nicht um eine Bevormundung der Nutzer, sondern schafft erst echte Wahlfreiheit.

Mehr Datenschutz bedeutet weniger Stress im digitalen Leben. Auch erfahrene Verbraucher können neue Produkte und Dienste entspannter nutzen. Sie müssen nicht immer die Sorge im Hinterkopf haben, dass sie eine Entwicklung oder ein neues Feature verpassen und plötzlich Daten gegen ihren Willen verwendet und verbreitet werden.

Um das zu erreichen, haben wir eine Online-Petition auf den Weg gebracht. Machen Sie mit!

[Quelle: vzbv.de]

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