Link-Tipp: Die Anti-Terror-Lüge

Einen sehr interessanten Bericht über die Einschränkung unserer Grundrechte im Zeichen der Sicherheit, findet Ihr auf gutjahr.biz.

Vorratsdatenspeicherung, Bundestrojaner, Anti-Terror-Gesetze. Noch nie in der Geschichte der Bundesrepublik gab es einen solchen Raubbau an Bürgerrechten. Ein Blick in die Statistik bringt Erstaunliches zutage: Die sog. „Anti-Terror-Gesetze“ werden für alles Mögliche benutzt, selten aber zur Bekämpfung von Terroristen.

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Facebook, was weißt du über mich?

Jede Bürgerin und jeder Bürger hat ein Recht darauf zu erfahren, welche Daten von ihr oder ihm gespeichert werden. Dies gilt nicht nur für staatliche Stellen, sondern selbstverständlich auch gegenüber Unternehmen. Wir erklären dir hier, wie du von Facebook verlangen kannst, dir deine gespeicherten Daten zur Verfügung zu stellen.

In den letzten Monaten wurde viel diskutiert über das datenhungrige soziale Netzwerk Facebook. Diese Diskussion ist notwendig, denn so bereichernd und positiv Facebook für die Kommunikation ist, so bedenklich ist doch die Datensammelwut dieses Unternehmens.

Hier findest du eine Möglichkeit, Druck auf Facebook auszuüben: Mach von deinem Recht Gebrauch und fordere deine personenbezogenen Daten an! Du wirst dich wundern, was Facebook alles über dich weiß. Neben Daten zu Statutsmeldungen, Verlinkungen und Likebuttons werden auch Chatverläufe und Informationen zu deinen Freundinnen und Freunden gespeichert. Facebook zeichnet so ein erschreckend detailliertes Bild deiner Identität im Netzwerk auf.

Bis zu 1000 Seiten gesammelter Daten

Nach der europäischen Datenschutzrichtlinie hat jeder Mensch das Recht, eine Kopie der Daten zu bekommen, die ein Unternehmen über ihn oder sie speichert. Das gilt natürlich auch für deine Daten bei Facebook. Da das Unternehmen seine Europazentrale in Irland hat, besitzt du automatisch einen Vertrag mit “Facebook Ireland Ltd”. Du kannst dich somit auf europäische Datenschutzbestimmungen berufen.

Auch wer nur kurz bei Facebook angemeldet war und die Seite selten nutzt, wird sich über die Menge der Daten wundern. Schnell kommen da etwa 1000 Seiten an Logindaten, Daten zu geposteten Statusmeldungen, Verlinkungen und Likebuttons zusammen, wie ein Beispiel aus Österreich jüngst zeigte. Es handelt sich dabei nicht nur um Daten, die du selbst bei Facebook hinterlegt hast, sondern auch um Daten, die andere Nutzerinnen und Nutzer über dich eingestellt haben. Hierzu zählen die synchronisierten Adressverzeichnisse oder das “taggen” (markieren) von Personen auf Bildern und Orten. Weiterlesen »

Auf die Voreinstellung kommt es an

Viele kennen das Problem: Gerade hat man sich bei einem Sozialen Netzwerk angemeldet oder ein neues Smartphone gekauft und möchte am liebsten sofort loslegen. Doch es gibt noch so viel einzurichten. Auch um die Datenschutzeinstellungen muss man sich kümmern. Irgendwie lästig. Aber lässt man es, gibt man mehr von sich preis als einem lieb ist.

Warum ist das so? Bei den Voreinstellungen nehmen die Unternehmen keine Rücksicht auf den Datenschutz. Denn mit Nutzerdaten verdienen sie Geld. Um die Einstellungen zu ändern, muss man wissen wie. So wird Datenschutz zu einem Privileg für Experten.

Eine Lösungsmöglichkeit bietet das Prinzip “Privacy-by-Default”. Demnach müssen alle Produkte und Dienstleistungen bei ihrer Auslieferung oder ihrer ersten Inanspruchnahme datenschutzfreundlich voreingestellt sein. Standardmäßig dürfen nur so viele Daten erfasst, verarbeitet und weiter gegeben werden, wie für die Nutzung unbedingt erforderlich ist. Es handelt sich bei diesem Prinzip nicht um eine Bevormundung der Nutzer, sondern schafft erst echte Wahlfreiheit.

Mehr Datenschutz bedeutet weniger Stress im digitalen Leben. Auch erfahrene Verbraucher können neue Produkte und Dienste entspannter nutzen. Sie müssen nicht immer die Sorge im Hinterkopf haben, dass sie eine Entwicklung oder ein neues Feature verpassen und plötzlich Daten gegen ihren Willen verwendet und verbreitet werden.

Um das zu erreichen, haben wir eine Online-Petition auf den Weg gebracht. Machen Sie mit!

[Quelle: vzbv.de]

Facebook: Einführung der Abonnements und Timeline

Nach dem plötzlichen Relaunch von Facebook sind viele Mitglieder mal wieder verunsichert.

Schuld daran sind nicht nur die verwirrenden Änderungen, sondern vor allem die fehlende Kommunikation zwischen dem Unternehmen und seinen Mitgliedern.

So macht im Moment das Gerücht die Runde, Facebook würde mit Einführung der Abonnements und Timeline sämtliche Aktivitäten (Kommentare und Likes auf anderen Profilen) für alle sichtbar machen.

ist euch aufgefallen das ihr seid dem neusten Update von Facebook auch Postings von Leuten lesen könnt mit denen ihr selber nicht befreundet seid? Nur weil einer eurer Kontakte dort ein “Gefällt mir” angeklickt oder ein Kommentar abgegeben hat? Ich möchte auf keinen Fall das eure Kontakte meine Postings lesen können, wenn ich selber nicht mit ihnen befreundet bin!!! Das kann ich leider selber nicht einstellen, das hat Facebook mit Absicht nicht eingerichtet. Ich kann nur hoffen das alle meine Kontakte so fair sind und auf meine Seite gehen und die Einstellung bei “Abonniert” ändern. Geht mit eurem Cursor auf den “Abonniert” Button auf meiner Seite. Wenn sich das Fenster öffnet, entfernt bitte den Haken bei “Kommentare und Gefällt mir”. Ich werde es auch bei allen meinen Kontakten machen, weil es einfach unfair ist was Facebook hier so einstellt ohne das man selber etwas dagegen tun kann. Wenn ihr auch nicht wollt das Fremde eure Postings lesen können, kopiert den Text und postet es weiter. Und hofft das eure Freunde fair sind und ebenfalls den Haken entfernen!

Diese Meldung verbreitet sich seit Tagen, dabei handelt es sich um ein Missverständnis. Weiterlesen »

Sendepause – Auf Mission in Berlin

Bitte nicht wundern, wenn ich die nächsten zwei Wochen Demonstrare.de vernachlässigen muss :-(

Ich bin für zwei Wochen in Berlin, eigentlich aus beruflichen Gründen, aber ich werde es mir nicht nehmen lassen und die Gelegenheit nutzen auf die aCAMPada zu gehen und werde an der Demo „Freiheit statt Angst“ teilnehmen.

Es wird dann einiges aus Berlin zu berichten geben ;-)

Informationen zur Freiheit statt Anst 2011

Pressespiegel

Nina Hagen bei Demo “Freiheit statt Angst”

Lothar König: Rede auf der Kundgebung Freiheit statt Angst

Mitzeichnen: Petition gegen Vorratsdatenspeicherung

Auf der Webseite des Bundestags ist am Mittwoch eine neue, im März eingereichte Petition gegen die Vorratsdatenspeicherung veröffentlicht worden.

Damit die Online-Petition öffentlich angehört werden muss sind 50.000 Mitzeichner nötig.

Darüber möchte der Petent, Kai-Uwe Steffens vom Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung, die Bundesregierung aufgefordert wissen, sich für eine Aufhebung der entsprechenden EU-Richtlinie und für ein europaweites Verbot der Vorratsdatenspeicherung einzusetzen.

Setze ein Signal und unterzeichne die Online-Petition gegen die Vorratsdatenspeicherung

Link zur Online-Petition Weiterlesen »

aCAMPada-Camp auf dem Alexanderplatz

Seit dem 20.08.2011 Campieren Aktivistinnen und Aktivisten des aCAMPada Berlin sowie sich solidarisierende Menschen auf dem Alexanderplatz in Berlin. Ähnlich wie die Bewegungen in Spanien, Griechenland und die Bürgerproteste in Island, fordern die campierenden Menschen auf dem Alexanderplatz mehr Rechte für alle.

Eine größere Resonanz in der berliner “alternativen Szene” blieb bis jetzt aus, von “normalen Bürgern” ganz zu schweigen was dazu führte das im Moment nur knapp 50 Leute vor Ort sind.

Bei der Bewegung aCAMPada handelt es sich um eine “Graswurzelbewegung” was soviel heisst wie das es sich um eine soziale Bewegung handelt die sich selber als:”überparteilich, nicht gewerkschaftlich, friedlich, unideologisch aber nicht apolitisch definiert.”
Sie gilt als Intiator der Proteste vom Mai 2011 in Spanien und steht in der “Tradition” der Atkivistinnen und Aktivisten der Ausschreitungen in Griechenland, der Proteste in der arabischen Welt seit 2010 sowie der isländischen Bürgerproteste im Zuge der Finanzkrise.
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Shell: Wir können nicht nur in der Nordsee

Am 20. April 2010 explodierte die Ölbohrinsel Deepwater Horizon im Golf von Mexiko.

Die Welt wird hellhörig – im Nigerdelta (Westafrika) verschmutzen jedes Jahr 13 Millionen Barrel Öl das Land – die Welt schaut weg.

Jetzt wird die schlimmste Ölkatastrophe seit zehn Jahren in der Nordsee befürchtet.

Diesmal geht es um die Ölbohrplattform Gannet Alpha, aus zwei Lecks strömt Öl aus.

Die Welt wird wieder hellhörig – dabei fließen jährlich rund 10.000 Tonnen Öl in die Nordsee.

Es braucht keine Blowout-Preventer, Lecks oder explodierende Plattformen um die Umwelt mit dem Erdöl zu verseuchen. Dazu benötigt man nur Geldgierige Ölkonzerne, die aufgrund von mangelnder Wartung unser gesamtes Ökosystem gefährden.

Jedes Jahr fließen Millionen von Tonnen Öl ins Meer und Grundwasser, allein schon durch die Förderung von Erdöl, tritt immer wieder Öl aus. Weiterlesen »

Der Betrug mit dem Steuerbetrug

Das neue Steuer-Abkommen zwischen Deutschland und der Schweiz, soll den Umgang mit Vermögen aus Deutschland regeln, die auf Schweizer-Konten gehortet werden.

Zukünftig soll eine Abgeltungssteuer in Höhe von 26,375 % gezahlt werden, diese ist genauso hoch wie der Abschlag der auch in Deutschland erhoben wird.

Der eigentliche Betrug betrifft die Schwarzgelder die auf den Schweizer-Konten liegen.

Auf die bislang unversteuerten Altvermögen soll eine einmalige „Strafsteuer“ gezahlt werden. Berücksichtigt werden sollen jedoch nur die letzten 10 Jahre – obwohl es sich zum Teil um Schwarzgeld handelt, das dort bereits jahrzehntelang liegt. Die Steuer soll sich zwischen 19 und 34% bewegen, die genaue Höhe hängt von der Anlagedauer und der Höhe der Kapitalerträge ab. Weiterlesen »

Profit um jeden Preis: Die BP-Story

Einer der Hauptverantwortlichen für das Desaster ist nach den Erkenntnissen des US-Kongresses der global agierende Energiekonzern British Petrol, BP, der die Bohrinsel gepachtet hatte. BP und andere Ölkonzerne sind für große Umweltschäden weltweit verantwortlich, oft verursacht durch mangelhafte Sorgfalt und unzulängliche Sicherheitsvorkehrungen.

Der amerikanische Journalist Greg Palast, recherchiert seit 20 Jahren die Geschäftspraxis des Ölriesen BP. Palast ist ein erfahrener Vertreter des investigativen Journalismus, er schreibt für den britischen “Observer” und für die “New York Times”. Seine Reise führt vom Golf von Mexiko zu dem Erschließungsgebiet von BP im arktischen Teil Alaskas bis zu einem der am meisten verseuchten Gebiete der Erde, den Ölfeldern von Aserbaidschan. Hier, im Land des Diktators Haydar Aliyev und seines Familienclans, ist BP der größte ausländische Investor. Weiterlesen »

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