Kategorienarchiv: Sonstiges

Alle “Sonstigen” Berichte von Demonstrare.de

Keinen Anschluss unter diesem Umzug

Umzüge scheinen leider ein heikles Thema für einige Telefon- und Internetanbieter zu sein.

So habe ich es nicht nur allzu oft in meiner 3 jährigen Tätigkeit bei einem regionalen Anbieter in Köln miterleben dürfen, so ließt man auch sehr viel in Magazinen und Zeitungen darüber.

In den meisten Fällen musste ich aber über solche Reklamationen eher schmunzeln, egal ob man diese im Arbeitsalltag erlebte oder einfach beim durchlesen der Artikel in den Magazinen/Zeitungen.

In einigen Fällen ist der Kunde nicht ganz unbeteiligt, auch wenn dieser es nicht wahrhaben will.

So werden gerne falsche Adressdaten oder verkehrte Vormieterdaten übermittelt.

Gerne kommt es auch vor, dass der Kunde sich nur einige Tage vor seinem Umzug bei seinem Anbieter meldet (sehr beliebt ist auch erst danach) und seinen Umzug mitteilen möchte.

Dass eine Umzugsmeldung gerade, wenn diese nicht vom Magenta (fast) -Monopolisten beauftragt wird, leider über diesen in Auftrag geben werden muss, ist vielen nicht bekannt … und das kann gerne mal ein paar Wochen dauern.

Damit der Umzug dennoch schnellst möglichst beauftragt werden kann, ist es ratsam die Vormieterdaten zu kennen und noch besser ist es, wenn dieser schon bei seinem Anbieter gewesen ist.

Doch leider hapert die Umzugsbearbeitung auch in manchen Fällen an Unaufmerksamkeiten oder anderen mysteriösen Dingen des Anbieters und alles geht schief.

So leider jetzt bei mir geschehen. Weiterlesen »

Dresden: Die Polizei, dein Freund und Helfer

Übertriebene Übergriffe von Polizisten auf Demonstranten sind leider nichts mehr Besonderes, aber das Polizisten einen Übergriff von Rechtsextremen dulden, sieht man nicht alle Tage.

So habe etliche Neonazis, am Samstag das linke Wohnprojekt „Praxis“ in Dresden angegriffen. Der Angriff ging etwa 15 Minuten lang, es wurden Steine geschmissen und Fensterscheiben eingeschlagen.

Zwar waren einige Polizeieinheiten vor Ort, es wurde aber nicht eingegriffen oder Verstärkung gerufen.

Auch zu Festnahmen auf Seiten der Rechtsextremen ist es nicht gekommen. [Video von Spiegel.de]

Zudem wurden anscheinend auch Pepperballs eingesetzt, in einem Youtube-Video ist zumindest eine Aktion dokumentiert. [Artikel von Taz.de]

Freie Meinung – Die Welt im Umbruch

Die Menschen scheinen sich wieder ins Bewusstsein gerufen zu haben „nur gemeinsam sind wir stark“ – so nehmen global die Demonstrationen gegen die Regierungen wieder zu.

Ob es die Proteste gegen die Sparmaßnahmen in Europa sind oder die Auflehnung gegen die Machthaber in den arabischen Ländern.

In einem sind sich die Menschen einig – man ist mit der Regierung unzufrieden.

Selbst in Deutschland hat die Protestkultur wieder Fahrt aufgenommen, so haben über 100.000 Menschen letztes Jahr im April an der Anti-Atom-Menschenkette in Norddeutschland teilgenommen.

Über 50.000 Teilnehmer hat die Anti-Castor-Demo im Wendland gezählt – oder die Entschlossenheit der Stuttgarter, sollte jedem wieder Mut machen auf die Straße zu gehen.

Wir müssen aufhören uns alles Gefallen zu lassen – uns einreden zu lassen, dass wir nichts verändern können.

Wenn die Menschen in England, Frankreich, Griechenland oder Irland nicht auf die Straße gegangen wären, wären die Sparpakete wesentlich drastischer ausgefallen. Weiterlesen »

Achtung Satire! – Das Jahr 2010 hätte so gemütlich abdanken können…

Bild: Florian Rommerskirchen

Stattdessen überschlagen sich jetzt noch zum Ende die negativen Meldungen.

Nachdem Griechenland als (vorerst) gerettet gilt – mit den zusätzlichen Milliarden die dem einfachen Bürger genommen werden,  lassen sich Prima die Zinseszinsen Zinsen bezahlen – damit verfällt die Wirtschaft zwar noch nicht in einen Aufschwung, aber damit beschäftigen wir uns nächstes Jahr.

Jetzt sollen auch noch die Iren aus dem erst kürzlich beschlossenen EU-Hilfsschirm finanzielle Unterstützung erhalten.

Was man den Griechen die ganze Zeit vorenthalten wollte, wird den Iren jetzt regelrecht aufgezwungen.

Nachdem sich die Deutschen nicht von der Schweinegrippe infizieren lassen wollten, versucht es die Bundesregierung jetzt mit wirksameren Methoden uns Gefügiger zu machen.

Das Rezept heißt „Terrorwarnungen“

Diesmal scheint die Medizin den Bürgern zu schmecken, so wurde in Düsseldorf der Bahnhof über Stunden gesperrt, nachdem ein herrenloser Koffer gemeldet wurde – der hochexplosive Inhalt: Schuhe, eine Bratpfanne, ein Nähkasten, Müll.

OK – dass kann niemand vorher wissen, man möchte ja nur ein braver Bürger sein, der seine Pflicht tut – nur ohne Terrorwarnungen hätte sich niemand für diesen Koffer interessiert.

Ach ja… und ganz aktuell die bösen Nordkoreaner greifen den Süden an – die haben sich über das seit Tagen andauernde Manöver des Südens geärgert – die USA eilen auch schon mit einem Flugzeugträger der mit 75 Kampfflugzeugen beladen ist Südkorea zu Hilfe, rein Defensiv versteht sich – es geht doch nur um ein Manöver.

Ausländische Polizisten beim Castor-Transport

Einige Teilnehmer an dem Widerstand gegen den Castor-Transport haben es schon erwähnt, dass auch ausländische Polizisten im Wendland im Einsatz waren.

So hatte auch ein Anrufer beim Radio „Freies Wendland“ Sichtungen von ausländischen Einsatzkräften bestätigt. Auch auf anderen Webseiten tauchen Informationen über ausländische Polizisten auf. [de.indymedia.org und radio-utopie.de]

Mein Anruf bei der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg bestätigte, dass ausländische Polizisten vor Ort waren, diese sollten aber nur beobachten wie die deutschen Polizisten arbeiten – die Bürger aus den Betroffenen Ländern dürfen sich bei solch einem Unterricht auf was gefasst machen.

So sollen hauptsächlich Polizisten aus Ost-Europa dabei gewesen sein, so die Bürgerinitiative.

Auch die TAZ berichtet von einem französischen Polizisten der sich sogar an einem Einsatz beteiligt hat. [Link 1] [Link 2]

In einem Videobericht der Tagesschau.de ist ein Polizist anscheinend aus Slowenien Kroatien gut zu erkennen, somit sind die Augenzeugenberichte über die Anwesenheit dieser Polizisten zumindest bestätigt. Diese Aufnahme zeigt aber schlicht die Anwesenheit eines ausländischen Polizisten, beweist aber nicht, dass dieser auch an Einsätzen beteiligt war.

Link zu dem Video (ab Minute 1:30)

Freie Meinung: Die Migrationsdebatten

Schon seit einigen Wochen haben gerade durch die Thesen von Thilo Sarrazin, die Debatten um die Migranten in Deutschland wieder die Oberhand, in den Medien und Politik gewonnen.

Ein Ende dieser unnötigen Debatten – zumindest so, wie diese aktuell geführt werden – ist leider nicht in Sicht.

So versucht man uns weiß zu machen, dass wir uns genetisch unterscheiden (was mich sehr an die arischen Thesen der Nazis erinnert) oder wir müssen uns anhören, wie Horst Seehofer einen Einwanderungsstopp fordert.

Aktuell wurde die Forderung wieder laut, dass auf den Schulhöfen nur noch in Deutsch gesprochen werden soll (zum Glück wurde diese Forderung mit großer Mehrheit abgelehnt). Weiterlesen »

Stuttgart du bist nicht allein – Das Helios-Gelände in Köln

Foto von: Superbass

Das Helios-Gelände war damals Firmensitz der Helios AG die 1882 gegründet wurde.

Mittlerweile sind auf dem Helios-Gelände einige bekannte Adressen aus Kunst und Musik dort anzutreffen, wie das Atelierkomplex Design Quartier Ehrenfeld, der Club Underground und das Lager und die Werkstatt von der wohn-bar.

Die Bauwens-Gruppe plant für das Helios-Gelände ein 20.000 m² großes Einkaufszentrum (im Vergleich, die Köln-Arcaden erstrecken sich auf etwa 27.000 m²), zudem sollen auf dem Gelände Büroflächen und Wohnflächen entstehen.

Aufgrund der hohen Investitionskosten vom geschätzten 150 Millionen Euro wird der Investor keine Interesse an günstigem Wohnraum haben, zudem wird das Einkaufszentrum die alteingesessenen Geschäfte aus der Umgebung verdrängen.

Gerade seit den Köln-Arcaden sollte jedem klar sein, wie stark solch ein Bauvorhaben einen Stadtteil verändern kann.

Auf der Bürgerinformationsveranstaltung am 15. September wurde bestätigt was viele Bürger befürchtet haben. So soll der Club Underground aufgrund des Bauvorhabens weichen: Weiterlesen »

Link-Tipp: Oben bleiben – die zehn wichtigsten Gründe gegen Stuttgart 21

Die Grünen präsentieren auf Ihrer Webseite „gruene-gegen-stuttgart21.de“ 10 Fakten gegen das Bahnhofs-Projekt „Stuttgart 21“ (S21).

Leider hat sich der Großteil der Berichtserstattung nur auf die Demonstrationen gegen S21 fixiert, was gerade nach der Eskalation am Donnerstag weiter zugenommen hat.

Doch allzu häufig gehen die Gründe für die S21-Gegner in den Berichterstattungen unter.

Oben bleiben – die zehn wichtigsten Gründe gegen Stuttgart 21

Freie Meinung: Loveparade Unglück – Die Suche nach dem Schuldigen

Seit heute (30.08.2010) kann man auf der Webseite www.dokumentation-loveparade.com, sowie auf den regulären Loveparade-Webseiten, Videomaterial vom Gelände und den Zugängen zum Festgelände einsehen. Zudem wurde ein über 6 Minuten langer Dokumentationsfilm veröffentlicht.

Mit der einseitigen Berichterstattung von Lopavent GmbH – bzw. dem Geschäftsführer Rainer Schaller wird versucht die Polizei als alleinigen Sündenbock dastehen zu lassen.

Fakt ist aber, dasa auf einem so kleinen Gelände die Loveparade erst gar nicht hätte stattfinden dürfen.Daher trifft die volle Schuld erstmal den Veranstalter.

Die Ausreden von Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland er hätte von den Planungen nichts gewusst, finde ich genauso untragbar, wie wenn er eingeweiht war – daher bleibt meines Erachtens nur der Rücktritt für den Oberbürgermeister. Weiterlesen »

Freie Meinung: Der Weg zur Einheitskrankenkasse

Aufgrund der großen Auswahl an Krankenkassen und durch die damaligen unterschiedlichen Beitragshöhen, sowie Leistungspakete konnten sich die Bürger aus dem Pool die für sich beste oder preiswerteste Krankenkassen auswählen.

Durch die Einführung des Einheitsbeitrages fing die erste große Regulierung im Krankenkassenmarkt an, denn jetzt bestimmte nicht mehr der Preis das Angebot, sondern nur noch die Leistung.

Gerade aber kleinere Krankenkassen die bisher für höhere Beiträge aber eine beachtlich bessere Leistung angeboten haben, sind diese aber nicht mehr bezahlbar.

Zwar wird jetzt durch die Zusatzbeiträge versucht diese Verluste einzugrenzen, aber dies wird nur weiter dazu führen, dass viele Pflichtversicherte weiter den Markt selektieren  und die nächste Stufe der Regulierung anbricht.

Die meist großen Kassen verzichten auf Zusatzbeiträge und versuchen damit die kleineren Kassen vom Markt zu verdrängen.

Für viele Menschen scheint dieser Prozess zwar unbedeutend zu sein, doch gerade für viele chronisch kranke Menschen, die auf besondere Leistungen angewiesen sind, wird es immer schwerer werden eine gute Krankenkasse zu finden, zudem werden in Zukunft viele Leistungen gestrichen, da aufgrund von fehlender Konkurrenz der Nutzen für besondere Leistungen wegfällt.

Aber auch Vertreter der Naturheilkunde werden in Zukunft eine Vielzahl an besonderen Leistungen vermissen, weil diese Zusatzleistungen wegfallen oder wesentlich Teurer werden.

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