Durch den Einsturz eines Teils des angrenzenden Hauses am Kölner Stadtarchiv sind in Köln am
3. März 2009 durch den
Pfusch am Bau, sowie den mangelnden Kontrollen, zwei Menschen ums Leben gekommen.
Aufgrund des schrecklichen Vorfalls sollte man eigentlich davon ausgehen, dass alle weiteren Baumaßnahmen umfangreicher kontrolliert werden und alles daran gesetzt wird, dass ein weiteres Unglück ausgeschlossen wird – oder zumindest Vorkehrungen getroffen werden dies zu vermeiden.
Wie kurz vor Karneval bekannt wurde, sind in Köln weitere Baustellen betroffen, so wird der
U-Bahnschacht am Heumarkt, wahrscheinlich bei einem Rhein-Pegelstand von 6,50 Meter geflutet werden.
Auch weitere Bauprojekte der Firma „Bilfinger Berger“ sind betroffen, so verhärtet sich gerade der Verdacht auf Pfusch an der ICE-Trasse, die 2006 in Betrieb genommen wurde.
Die Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen München und Nürnberg darf maximal mit Tempo 160 Km/h befahren werden – vorgesehen waren 300.
Grund dafür seien Schäden an der Befestigung zwischen den Schienen und den darunter liegenden Kunststoffplatten, erklärte eine Sprecherin der Deutschen Bahn (DB) Anfang Februar. Eine Version, an der nun Zweifel aufkommen.
Es besteht der Verdacht, dass es beim Bau womöglich sogar zu kriminellen Manipulationen gekommen ist.
Der
U-Bahnbau in Düsseldorf scheint ebenfalls betroffen zu sein, der Konzern räumte nach einer Stellungnahme ein: „Es gibt Anzeichen, dass einige Schlitzwand-Vermessungsprotokolle nicht ordnungsgemäß erstellt wurden“.
Wir alle wollen hoffen, dass es nicht zu weiteren Katastrophen kommt, ich hoffe auch, dass alle beteiligten Personen zur Rechenschaft gezogen werden.
Denn hier wird aus Kostengründen mit Menschenleben gespielt.