James Bamford hat Edward Snowden interviewt. Neuigkeiten:

  1. Snowden hat absichtlich eine Spur für die NSA hinterlassen, damit die sehen können, dass er Whistleblower ist und nur Dokumente mitgenommen hat, an denen ein Whistleblower und kein feindlicher Spion Interesse haben würde. Aber die NSA ist zu inkompetent, die Spur zu finden.
  2. Es gibt da anscheinend einen zweiten Leaker, der jetzt unter Snowdens Namen leakt, um selbst nicht verfolgt zu werden. Na super.
  3. Der Internetausfall 2012 in Syrien, als Syrien gesagt hat, das waren die Terroristen? Das war die NSA, die beim Einspielen ihrer Malware den Router gebrickt hat. Aber Syrien hatte mehr Interesse daran, das wieder an den Start zu kriegen, als da Forensik zu machen, daher haben sie es wohl nicht gemerkt.

https://blog.fefe.de/?ts=ad123e4d

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Gestern überschritten Salafisten die Grenze zwischen Syrien und dem Libanon – nicht einzeln und als Zivilisten, sondern als militärischen Einheiten in voller Bewaffnung. Anlass war angeblich die Festnahme des al-Nusra-Front-Terroristen Imad Ahmed Dschumaa in der libanesischen Stadt Arsal, wo die Bewaffneten eine Polizeistation eroberten. Bei den Kämpfen sollen zwei libanesische Soldaten, zwei Zivilisten und elf Salafisten ums Leben gekommen sein.

http://www.heise.de/tp/artikel/42/42435/1.html

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Nachdem wir gehört haben, dass die Türkei über eine False-Flag-Operation nachgedacht hat, wie man Syrien in einen Krieg verwickeln könne, stellt sich eigentlich auch gleich die offensichtliche Frage, ob die Türkei vielleicht schon in den Giftgasangriff im August 2013 verwickelt war, der ja damals auch von einigen Gruppierungen als Vorwand für einen Einmarsch in Syrien zu positionieren versucht worden ist.
Update: Seymour Hersh dazu. Es ist eine Schande, dass der jetzt beim London Review of Books publizieren muss, weil die anderen ihn alle lieber nicht bei sich publizieren lassen.

https://blog.fefe.de/?ts=adb8accf

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Deutschland wird sich an der Vernichtung der syrischen Chemiewaffen beteiligen. “Ich finde, niemand darf sich verweigern, der dazu die technischen Kapazitäten zur Verfügung hat”, sagte Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier in Berlin. Deshalb habe die Bundesregierung entschieden, sich ihrer Verantwortung nicht zu entziehen und einen entsprechenden Beitrag zu leisten.

http://www.tagesschau.de/inland/chemiewaffen128.html

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Bild: gemeinfrei

Die Türkei hat wie erwartet den Antrag bei der NATO zur Stationierung des  Flugabwehrsystem Patriot (PAC-3) gestellt. Bundesaußenminister Guido Westerwelle erklärte, “Deutschland sei grundsätzlich dazu bereit, Patriot-Raketen in die Türkei zu entsenden”. Bis spätestens zum 14. Dezember soll der Bundestag über den Einsatz der Bundeswehr entscheiden.

Generell stellt sich die Frage, ob der Patriot-Einsatz überhaupt sinnvoll ist, oder nicht ganz andere Pläne damit verbunden sind.

Denn das Flugabwehrsystem Patriot ist konzipiert worden, um Mittelstreckenraketen und Kampflugzeuge abzufangen, nicht aber um Granateinschläge zu verhindern.

Selbst in Israel hat man im 1. Golfkrieg mit dem Patriot-System schlechte Erfahrungen gemacht und hat sich daher für ein eigenes Abwehrsystem entschieden – Iron Dome.

Da die Türkei zu dem Einsatz von Patriot auch AWACS-Aufklärungsflugzeuge zu beantragen erwägt, stellt sich der Verdacht, dass eine Flugverbotszone über Syrien verhängt werden soll.

Laut der NATO könnten die AWACS im Rahmen der gemeinsamen Luftverteidigung des Bündnisses zügig befohlen werden. (mehr …)

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