Kategorienarchiv: Umwelt

Alle Berichte von Demonstrare.de zum Thema “Umwelt”

Freie Meinung: Das Lügenkonstrukt um die Laufzeitverlängerung

Es scheint, dass alle Weichen für die Vorstellung des Energiekonzepts der Bundesregierung ab Ende September gestellt sind und die Laufzeit für die Atomkraftwerke um 10 bis 15 Jahre verlängert wird.

Damit die Regierung die Bürger positiv über eine Laufzeitverlängerung einstimmen kann, werden gerade die Debatten um den Strompreis und der Klimafreundlichkeit der Kernenergie angeregt.

Das die Einsparung von Kohlenstoffdioxid ( CO2 ) leider nicht das Allheilmittel ist um unseren Planeten nicht weiter zu verdrecken, möchte ich hier nicht erneut aufgreifen. – Freie Meinung: Der Klimawandel und das CO2 -

Fakt ist aber, dass wir viele weitere Umweltskandale, wie dem letzt die Ölpest im Golf von Mexiko nicht unterschätzen dürfen.

Die Endlagerung wird natürlich von der Regierung ungern erwähnt, denn dieser müssen wir uns aber gerade bei einer Laufzeitverlängerung stellen, denn irgendwohin muss der Atommüll nun mal. Weiterlesen »

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2010 – Das Jahr der Ölkatastrophen

Alles fing im Februar mit dem Altölskandal in Italien an, als Tausende von Kubikmetern Altöl in den Fluss Lambro geleitet worden sind.

Doch zeitgleich dominierten in der Presse die Berichte über Israel und dem Mossad-Skandal, über den ehemaligen Ministerpräsidenten Rütgers und die Sponsorengelder, den Schreiber-Prozess, die defekten S-Bahnen in Berlin, dass die Vorratsdatenspeicherung gekippt wurde und natürlich das wirtschaftlich angeschlagene Griechenland.

Zudem werden solche Skandale lieber breit getreten, wenn diese in Asien oder Afrika stattfinden, aber doch nicht auf europäischen Boden.

Es war dann auch erst mal ruhig bis am 02.April ein chinesischer Frachter im Great Barrier Reef auf Grund gelaufen ist. Die nächste Katastrophe ließ aber nicht lange auf sich warten und die schlimmste Ölkatastrophe wurde am 20.April geboren.

Zwar soll das Leck nun endlich dicht sein, (sollten durch den Druck nicht die neuen Risse im Boden weiter aufreißen) dennoch sind 780 Millionen Liter Öl ins Meer geströmt.

Zwar konnten die Chinesen den Amerikanern die Trophäe für die größte Ölkatastrophe aller Zeiten nicht entreißen, aber als ganz so harmlos stellt sich auch diese Katastrophe nicht dar.

Entgegen der offiziellen Daten scheinen bisher 60.000 bis 90.000 Tonnen Rohöl ausgeflossen zu sein.

Wir haben noch etwa 4 Monate Zeit, bis das Jahr 2010 vorbei ist, bleibt abzuwarten was uns noch erwarten wird.

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Zahlen-Daten-Fakten – Ölpest im Golf von Mexiko

Das Unglück der Bohrinsel „Deepwater Horizon“ ist kein Einzelfall, schon im Juni 1979 explodierte die Bohrinsel „IXTOC 1“ (ebenfalls im Golf von Mexiko)

Im August 2009 – nördlich von Australien konnte erst nach 10 Wochen das ausströmende Öl der Bohrinsel „Montara“ gestoppt werden.

In allen drei Fällen handelte es sich um Probebohrungen, bei denen das Bohrloch noch nicht mit Beton eingefasst war.

In allen drei Fällen lag das Problem beim „Blowout Preventer“ (BOP), dem Sicherheitsventil am Meeresgrund.

Die vorgeschlagene Lösung von BP das Öl mithilfe einer übergestülpten Glocke abzusaugen, wurde in der Tiefsee noch nie getestet. Daher bleibt es fraglich ob diese Übergangsmöglichkeit überhaupt zum Einsatz kommen wird.

Wenn sich zudem herausstellen sollte, dass das Bohrloch beschädigt ist, dann bleibt nur noch die Entlastungsbohrung. Laut einem Spiegel-Bericht hat die US-Küstenwache am Montag (03.Mai.2010) bekannt gegeben, dass die Entlastungsbohrung frühestens in 90 Tagen stattfinden wird. Weiterlesen »

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Freie Meinung: Die schönen Seiten des Flugverbots

Abgesehen von den wirtschaftlichen Auswirkungen und der Tortour die, die Reisenden hinnehmen müssen, zeigt sich das Flugverbot auch von seinen schönen und einmaligen Seiten.

Zum einen konnte man die letzen Tage, zusätzlich gestützt von dem Hocheinfluss einen wolkenfreien blauen Himmel beobachten und wenn man die Temperaturprognosen verglichen hat, dürfte dem einen und anderen aufgefallen sein, dass es Wärmer geworden ist.

Ich war über das Wochenende in Berlin und einen so wolkenfreien Himmel habe ich noch nie beobachtet, denn es waren auch keine Kondensstreifen durch die Flugzeuge zu beobachten.

Dass letze Mal konnte man dieses Phänomen durch das Flugverbot in den USA, nach den Anschlägen des 11. September beobachten und auch dort, hat die Sonnenaktivität merklich zugenommen, da die zusätzlichen Kondensstreifen kein Sonnenlicht mehr reflektieren konnten.

Zudem besteht die Möglichkeit, dass durch die Kondensstreifen Wassertröpfchen sich an diese haften und dadurch größere Wolken bilden können.

Eigentlich ist es sehr schade, dass diese Möglichkeit nicht für wissenschaftliche Forschungen ausgenutzt worden ist, denn ein Flugverbot auf so großer Fläche wird es leider nicht allzu oft geben.

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Freie Meinung: Der Klimawandel und das CO2

Die Maße an Berichten und Horrorszenarien hat endlich gefruchtet, die Menschen sind geneigt mehr Geld für den Umweltschutz auszugeben und bereit höhere Abgaben, wie durch Steuern zu zahlen, mit der Hoffnung damit etwas Gutes für die Umwelt zu tun.

Dabei wundert es anscheinend die Wenigsten, dass die Politik und die Industrie hauptsächlich Debatten gegen Kohlenstoffdioxid ( CO2 ) führen.
Der große Vorteil  für die Wirtschaft CO2 als Klimakiller zu identifizieren ist, dass die wirklich wichtigen Themen nicht mehr gesehen werden und in Vergessenheit geraten.
Zudem sind die Maßnahmen gegen CO2 wesentlich Preiswerter und es lassen sich neue Handelswege beschreiten, wie mit dem Emissionsrechtehandel.
Was unsere Umwelt wirklich gefährdet, wie die Endlagerung von Atommüll oder das Abholzen der tropischen Wälder, wird aus unseren Köpfen immer mehr verdrängt.
Selbst die Ölpest in Italien war kurz in den Medien präsent und wird dann wieder schnell fallen gelassen.
Wenn es um Geld geht, scheinen die Öko-Sünden legitim zu werden, anders lässt sich der Vorgang an der Werra nicht beschreiben, die auch weiterhin mit der Kalilauge verseuchtwird und ein Ende ist erstmals nicht in Sicht.In den meisten reißerischen Klimaberichten werden wichtige Faktoren, wie die Sonnenaktivität, der Golfstrom oder die globale Verdunkelung gar nicht erst berücksichtigt oder verharmlost.
Der Bericht zur Gletscherschmelze im Himalaja wurde sogar vom Weltklimarat (IPCC) ausgenutzt um der Klimaerwärmung zusätzlichen Fahrtwind zu gewähren.
Wir müssen wieder zurückfinden zu den wirklich wichtigen Themen, wenn es uns mit der Umwelt wichtig ist, denn der Industrie geht es nur um das Geld und der Politik um die Macht.
Dass zudem Klimamodelle Fehler aufweisen können, hat uns schon 1963 Edward N. Lorenz bewiesen.

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KettenreAktion: Atomkraft abschalten!

Der Konflikt um den Atomausstieg spitzt sich zu: In Kürze wird darüber entschieden, ob die Pannenreaktoren Krümmel und Brunsbüttel vor der Haustür Hamburgs wieder ans Netz gehen – oder für immer abgeschaltet bleiben. Nach der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen Anfang Mai gehen die Verhandlungen zwischen Regierung und Atomkonzernen über längere Laufzeiten für Atomreaktoren in die heiße Phase.

Wir stehen am energiepolitischen Scheideweg: Wird weiter auf Dinosauriertechnologien gesetzt – oder konsequent auf Erneuerbare Energien umgestiegen.

Es ist an der Zeit, ein spektakuläres Signal an Bundesregierung und Stromkonzerne zu richten: Auf Atomkraft setzen? Nicht mit uns! Gemeinsam mit vielen anderen rufen wir für den 24. April 2010 zum Protest gegen Atomkraft auf. Mit Zigtausenden Menschen werden wir eine große Aktions- und Menschenkette zwischen den Reaktoren Krümmel und Brunsbüttel bilden – zwei Tage vor dem Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl (26.April 1986).

24.000 Menschen brauchen wir, um die 120 km lange Menschenkette zwischen Krümmel und Brunsbüttel zu bilden. Alle weiteren Informationen findest Du hier.

Du willst ein deutliches Signal gegen Atomkraft und gegen den Ausstieg aus dem Ausstieg setzten? Dann sein ein Teil Menschenkette und protestiere am 24.4. gemeinsam mit uns gegen Atomkraft! Melde Dich jetzt für die Menschenkette an und Du erhälst von uns zukünftig alle wichtigen Informationen.

[Quelle: gruene.de]

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