Kategorienarchiv: Wirtschaft

Alle Berichte von Demonstrare.de zum Thema “Wirtschaft”

Wer einem eine Grube gräbt…

Eigentlich wollte die EU mit dem Öl-Embargo den Iran wieder an den Verhandlungstisch zerren, doch Teheran scheint da eher unbeeindruckt von zu sein.

Denn zum einen hat sich jetzt das iranische Parlament mehrheitlich für ein Öl-Embargo gegen die Europäische Union ausgesprochen. [LINK]
Zum anderen hat die iranische Regierung schon längst alternativen gefunden, um die Sanktionen gegen sein Land wett zumachen.

So hat Indien im Januar mehr iranisches Öl importiert und ist damit zum größten Kunden des Landes aufgestiegen. [LINK]

Auch die Restriktionen an den internationalen Finanzmärkten für den Iran verpuffen.
Zwar ist es für das Land schwer an Devisen wie den Euro oder Dollar zu kommen, doch als Ausweg zahlt der Iran jetzt mit seinen Goldreserven und mit seinem Öl. [LINK] Weiterlesen »

Freie Meinung: Öl-Embargo der EU gegen den Iran

Die EU macht es jetzt den USA nach und verhängt ebenfalls ein Importverbot für iranisches Öl.
Das europäische Öl-Embargo soll zum 01. Juli in Kraft treten.

Doch leider wird die EU damit das angepeilte Ziel, den Iran wieder an den Verhandlungstisch zu zwingen nicht erreichen.
Im Gegenteil, die EU-Staaten werden sich damit nur selber das Leben schwer machen.

Solche Muskelspiele sind gerade zu den Zeiten der Euro-Kriese gar höchst gefährlich.
So profitieren gerade die Griechen vom iranischen Öl, da diese zur Zeit Sonderkonditionen aus Teheran erhalten.
Wer wird die hochverschuldeten Griechen künftig mit bezahlbarem Öl versorgen?

Zwar sind die Auswirkungen auf dem europäischen Ölmarkt zurzeit eher gering einzuschätzen, aber was passiert, wenn die Straße von Hormus blockiert wird.

Ich denke zwar nicht, dass die Iraner diesen Schritt gehen werden, aber wer verspricht mir, dass die nächsten Mienen die dort hochgehen, nicht von den USA dort als Vorwand für eine Invasion gegen den Iran, dort platziert wurden. Weiterlesen »

Der Betrug mit dem Steuerbetrug

Das neue Steuer-Abkommen zwischen Deutschland und der Schweiz, soll den Umgang mit Vermögen aus Deutschland regeln, die auf Schweizer-Konten gehortet werden.

Zukünftig soll eine Abgeltungssteuer in Höhe von 26,375 % gezahlt werden, diese ist genauso hoch wie der Abschlag der auch in Deutschland erhoben wird.

Der eigentliche Betrug betrifft die Schwarzgelder die auf den Schweizer-Konten liegen.

Auf die bislang unversteuerten Altvermögen soll eine einmalige „Strafsteuer“ gezahlt werden. Berücksichtigt werden sollen jedoch nur die letzten 10 Jahre – obwohl es sich zum Teil um Schwarzgeld handelt, das dort bereits jahrzehntelang liegt. Die Steuer soll sich zwischen 19 und 34% bewegen, die genaue Höhe hängt von der Anlagedauer und der Höhe der Kapitalerträge ab. Weiterlesen »

Eine Steuer auf Finanztransaktionen…

Bislang war der Finanzsektor weitestgehend von einer Besteuerung ausgenommen und selbst nach der jüngsten Weltfinanzkrise weigern sich viele Finanzmarktakteure, einen Beitrag zur Folgenbekämpfung zu leisten. Die Aussicht, dies über eine Finanztransaktionssteuer zu erzwingen, ist im Rahmen der G20, der Europäischen Union sowie der Eurozone so gut wie nie, wenngleich es aufgrund der Widerstände der Finanzlobby und ihrer Unterstützer keinesfalls einfach ist. Alles wartet derzeit gespannt auf die Ergebnisse einer Untersuchung, die die Europäische Kommission zu den Auswirkungen der Einführung einer Finanztransaktionssteuer nur in Europa durchführt.

…für die Bekämpfung internationaler und nationaler Armut

Finanzminister Schäuble will Einnahmen aus einer Transaktionssteuer für die Haushaltskonsolidierung verwenden, unsere Kampagne für die Bekämpfung internationaler und nationaler Armut sowie den Schutz von Klima und Umwelt. Deshalb werben wir um Verbündete für unser Anliegen: Weiterlesen »

Freie Meinung: Der Anfang vom Ende – Europa

Die europäische Union (EU) befindet sich im Wandel, der Rechtspopulismus in den EU-Ländern nimmt stetig zu, Grenzen werden geschlossen und die Schulden steigen.

Der Einheitsgedanke scheint zu bröckeln, immer mehr EU-Staaten scheinen Ihren Nationalismus wiedergefunden zu haben, so wurde in Ungarn versucht die Pressefreiheit mittels des Mediengesetzes einzuschränken.

Zwar wurde das Mediengesetz nach den Protesten aus den anderen EU-Ländern etwas entschärft, aber es bleibt weiterhin ein Staatsinstrument für die mediale Überwachung.

Nachdem Frankreich wieder Grenzkontrollen einführt, ziehen die Dänen jetzt nach, es bleibt nur die Frage der Zeit bis weitere Ländern diesem Beispiel folgen werden.

Damit setzen sich diese Länder über das Schengener Abkommen hinweg. Weiterlesen »

Libyen: Der Schachzug Gaddafis und die wahren Interessen des Westens

Nachdem der Weltsicherheitsrat die Flugverbotszone über Libyen verhängt hat, meldet sich rasch der libysche Außenminister Mussa Kussa zu Wort.

In einer Pressekonferenz erklärt er den sofortigen Waffenstillstand.

Was gerade in der westlichen Presse als Einlenken des Gaddafi-Clans gewertet wird, scheint eher ein gutüberlegter Schachzug zu sein.

Die westlichen Streitkräfte, vorne Weg England, Frankreich und die USA, sind schon in den Vorbereitungen um libysche Stellungen zu bombardieren.

Doch sollten gerade jetzt die westlichen Mächte in Libyen eingreifen, könnte dies von den anderen arabischen- und islamischen- Staaten als kriegerischer Akt gewertet werden.

Gerade hier liegt auch das Problem des Westens, denn die wahren Absicht ist und war nie der Schutz der Zivilbevölkerung, sondern der Öl-Reichtum des Landes.

Würden sich die westlichen Mächte um das Wohlbefinden der Menschen interessieren, hätte man schon früher eine Flugverbotszone beschlossen und es erstmals dabei belassen. Weiterlesen »

FRONTEX – Europa macht die Grenzen dicht

FRONTEX (europäische Agentur für die operative Zusammenarbeit an den Außengrenzen) ist eine Gemeinschaftsagentur der Europäischen Union mit Sitz in Warschau. [Quelle: Wikipedia.de]

Nach dem Sturz des tunesischen Präsidenten Zen el-Abidine Ben Ali, hat der Flüchtlingsstrom aus Tunesien stakt zugenommen.

Den einzigen Ausweg, den die europäischen Mitgliedstaaten sehen, ist die Grenzen zu sichern und die FRONTEX einzusetzen.

Neben finanzieller Soforthilfe soll wohl auch die europäische Grenzschutzagentur Frontex zu einer Mission nach Italien entsandt werden, erläuterte der Sprecher. “Frontex bereitet eine Mission in der Gegend vor.” Einzelheiten nannte er nicht.

Aber offenbar soll es schnell gehen. “Die Operation wird in einigen Tagen beginnen”, sagte der Leiter von Frontex, Ilkka Laitinen, beim 14. Europäischen Polizeikongress in Berlin. An dem Einsatz würden sich zwischen 30 und 50 Beamte beteiligen, mehrere Schiffe und Flugzeuge sollten in der Region patrouillieren. [Quelle: Tagesschau.de]

Dabei sollte jedem klar sein, einfach „die Schotten dichtmachen“ bringt keine Lösung herbei, sondern verschiebt das eigentliche Problem nur – die Auswirkungen werden gar schlimmer. Weiterlesen »

Das Spiel mit den Zahlen – Heute die Arbeitslosenzahlen

Die schwarz-gelbe Regierung, vorne weg Arbeitsministerin Ursula van der Leyen, Wirtschaftsminister Rainer Brüderle und Bundeskanzlerin Angela Merkel, sind aufgrund der niedrigsten Arbeitslosenzahlen seit 18 Jahren in Feierstimmung.

Damit die Regierung endlich wieder aus den Negativschlagzeilen kommt, hat man einfach der Bundesagentur für Arbeit die Show gestohlen und die Zahlen schon einen Tag vorher der Öffentlichkeit präsentiert.

Aber sind die Zahlen wirklich die Party wert?

Eine Arbeitslosenzahl unter 3 Millionen ( 2.950.000 um genau zu sein) klingt im ersten Blick vielversprechend und verleitet den ein oder anderen die Sektkorken knallen zu lassen.

Zudem wird gerne erwähnt, dass die Zahl der Menschen die Arbeiten gehen wieder steigt, aber darf dabei nicht vergessen werden, dass es sich hierbei hauptsächlich um Mini-Jobs oder Zeitarbeitsstellen handelt. Weiterlesen »

Link-Tipp: Lobbypedia – Geld-Macht-Politik

Lobbypedia stellt den Einfluss von Unternehmen und Lobbyorganisationen auf staatliche Einrichtungen, Gesetzgebungsprozesse sowie Medien und die öffentliche Meinung dar. Lobbypedia ist ein Projekt der gemeinnützigen Initiative LobbyControl.

Derzeit arbeiten wir an drei Themenportalen, die Sie in der linken Navigationsleiste finden: die Seitenwechsel von PolitikerInnen, das Portal Bau- und Immobilienlobby aus Anlass Stuttgart 21 und die Lobbyarbeit der Finanzbranche. Perspektivisch soll die Lobbypedia weitere Felder erschließen und Hintergrundinformationen zu aktuellen Lobby-Debatten liefern.

Die Lobbypedia ist noch in der Aufbau- und Testphase. Wir hoffen auf Ihr Verständnis für Lücken und Ihre Unterstützung: das Projekt braucht Ergänzungen, Hinweise, und Verbesserungsvorschläge. Aktuell wird es von einem kleinen Redaktionsteam von LobbyControl gepflegt, das nach und nach erweitert werden soll. Über die Diskussionsseiten können alle Nutzerinnen und Nutzer die Lobbypedia ergänzen und verbessern. Machen Sie mit!

[Quelle: Lobbypedia.de]

Ich sehe was, was du nicht siehst …

Mit Photoshop und Scheuklappendenken versuchen uns die Politiker, Großkonzerne und Medien die heile Welt einzuhämmern.

Dieser Versuch ist zwar nicht gerade neu, aber durch die heutigen Techniken werden diese immer raffinierter, zudem kommt hinzu, dass immer mehr Menschen von den Techniken zu wenig Ahnung haben und daher nicht mehr in der Lage sind, Realität und Manipulation zu erkennen.

So wollte der BP-Konzern mit seiner PR von den wahren Auswirkungen der Ölkatastrophe ablenken oder hat gar Fakten manipuliert.

Mit dem Versprühen von Corexit [Wikipedia und Video] sollte das Rohöl gebunden werden und sich auf dem Meeresgrund ablagern, damit die ersichtliche Katastrophe auf der Meeresoberfläche und an den Stränden nicht überhandnimmt.

Zudem wurden Reporter mit Busgeld und Gefängnisstrafen bedroht, wenn diese Fotos von betroffenen Stränden machten, um auf Nummer sicher zu gehen, wurde an einigen Stränden vorsichtshalber, aber frischer Sand über die Verschmutzung gekippt. Weiterlesen »

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