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Gema will Klarnamen oder Geld für CC-Musik

  01.07.2012   Keine Kommentare   DatenschutzWirtschaft
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Bild: Musikpiraten e.V.

Die Musikpiraten e.V. haben einen Sampler mit CC-Musik herausgebracht. Der Gema müssen laut der sogenannten Gema-Vermutung die Künstler und die Titel übermittelt werden, obwohl es sich um freie Creative Commons Musik handelt. Das haben die Musikpiraten zwar gemacht, doch die Gema möchte neben den Künstler- auch die Klarnamen der Interpreten haben. Die Gema begründet dies damit, dass sie ihre Künstler mit Klarnamen erfasse. Nun hat die Gema beim Amtsgericht Frankfurt Klage gegen die Musikpiraten eingereicht. Laut Gema geht es um 68 Euro.

Die beiden Musiker die das Lied “Dragonfly” unter dem Pseudonym “Texas Radio” eingereicht haben, wollen nicht, dass ihre bürgerliche Identität mit der Band verknüpft wird und machen deshalb ihr Recht auf Pseudonymität geltend. Laut den Musikpiraten sehe das Urheberrecht eine anonyme oder pseudonyme Veröffentlichung vor. Außerdem sei die Argumentation der Gema, laut der sie keine Überprüfung bei der Nutzung eines Pseudonyms vornehmen könne, für die Musikpiraten nicht nachvollziehbar. Bei der Gema sei auch eine Anmeldung von Pseudonymen möglich – stünde das Pseudonym nicht in der Datenbank, so könne die Gema auch keine Rechte geltend machen.

Quelle: netzpolitik.org



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