Diese Online-Dienste solltest du nicht mehr Benutzen

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Accounts – Dienstleister und Social Media

Yahoo:

  • Im Sommer 2013 wurde durch den Whistleblower Edward Snowden bekannt, dass die National Security Agency (NSA) an E-Mail-Provider herangetreten war, um im großen Stil Kommunikationsdaten der Kunden anzufordern. Yahoo hat, wie andere Anbieter, im Nachlauf der Debatte über diesen Datenschutzskandal Transparenzberichte veröffentlicht. In der nebenstehenden Grafik ist diese Statistik zu sehen: Die US-Behörden holten im ersten Halbjahr 2013 die meisten Daten von Yahoo-Kunden in den USA ein (12.444 Anfragen), gefolgt von Deutschland (4.295) und in größerem Abstand von Italien, Taiwan, Frankreich und Großbritannien.
  • Weitere Dokumente belegen, dass der britische Geheimdienst GCHQ im Zuge des Programms „Optic Nerve“ die Yahoo-Videochats über Jahre hinweg überwacht hat. [Quelle: wikipedia.org]
  • Ende 2014 wurden mindestens 500 Millionen Nutzerdaten durch einen Hackerangriff von Yahoo gestohlen. Wahrscheinlich war der Hackerangriff dem Konzern auch seitdem Bekannt, dennoch wurde die Öffentlichkeit erst im September 2016 darüber informiert. [Quellen: golem.de, spiegel.de, golem.de]
  • Bereits im August 2013 wurden etwa eine Milliarde Benutzerdaten von Yahoo gestohlen. Dies gab das Unternehmen erst am 14. Dezember 2016 bekannt. Die Daten umfassen erneut Namen, E-Mail-Adressen, Telefonnummern, Geburtstage, verschlüsselte Passwörter sowie teilweise auch unverschlüsselte Sicherheitsfragen und deren Antworten. [heise.de, wikipedia.org]

Cloud – Datenspeicherung und Datentransfer

Dropbox:

  • Im Zusammenhang mit den Enthüllungen der weltweiten Abhöraktivitäten des US-amerikanischen Geheimdienstes NSA durch den Whistleblower Edward Snowden im Jahr 2013 wurde Dropbox als ein zukünftiger Kooperationspartner des NSA bezeichnet. Sicherheitsexperten empfehlen daher für eine Nutzung von Dropbox für schützenswerte Dateien die Verwendung geeigneter Verschlüsselungssoftware.
  • Heftige Kritik löste im April 2014 die Berufung von Condoleezza Rice in den Dropbox-Verwaltungsrat aus, da diese vor ihrer Zeit als Außenministerin in der Regierung von George W. Bush als Nationale Sicherheitsberaterin mitverantwortlich für den Ausbau des staatlichen Überwachungsapparats nach dem 11. September 2001 gewesen war. [Quelle: wikipedia.org]
  • Im August 2016 veröffentlichten Unbekannte mehr als 68 Millionen Dropbox-Zugangsdaten. Ob man betroffen ist, zeigt ein Test unter https://haveibeenpwned.com/ [Quelle: wikipedia.org]
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